Ein total normaler Sonntag
Nach einigem Hin und Her mit einer Freundin den Entschluss gefasst, unsere Freibadphobie zu überwinden und die schwüle Hitze im Wasser ein bisschen erträglicher zu machen. Clever wie ich bin im Internet noch schnell nachgeschaut, wann welcher Bus zum Schwimmbad fährt und wie die Haltestelle dort heißt.
Also los zu meiner Freundin und dort erst mal in Quatschgespräche versunken, drei Busse verpasst, den vierten grade so erwischt. Aber äh... Der fährt ja gar nicht am Berg hoch, sondern vorbei?! Herr Busfahrer, fahren Sie etwa nicht zum Schwimmbad? Augenklimper?! Aber im Internet stand ja gar nichts von zwei verschiedenen Buslinien, die (fast *räusper*) gleich heißen!
Nun denn. In einem völlig fremden Stadtteil ausgestiegen, Ureinwohner nach dem Weg gefragt. Die Antwort haben wir nicht so ganz verstanden, die klang ungefähr so.
Weil aber sonst kein verlässlicherer Wegbeschreiber in der Nähe war (die waren wahrscheinlich alle im Schwimmbad), sind wir trotzdem losgelaufen. Eine volle Stunde auf den Bus zurück zur Innenstadt zu warten, wäre ja auch sinnlos gewesen.
Wir sind nie im Schwimmbad angekommen.
Zum Trost wollten wir in der Stadt ein Eis essen. Kurz vorm Ziel klingelte mein Handy. Ein Freundin und Kommilitonin fragte nach unserem Referatsgruppen-Treffen und ob wir das nicht lieber bei ihr machen könnten.
Referatsgruppen-Treffen? Äh... ja... natürlich. Mist. Total vergessen. Umgedreht und wieder einen halben Kilometer zurückgelaufen. Ob das jetzt noch mit dem geplanten Grillen auf meiner Terasse hinhaut? Und oh oh... ich hab ja gar keine Unterlagen dabei. Die liegen zuhause, obwohl ich sie jetzt doch dringend brauche. Und meine Schwimmsachen hängen schwer an meinem Rücken, obwohl ich sie gar nicht benutzen konnte. Na super.
Die Referatsgruppe hat mir meine Verpeilung verziehen, mein Mitbewohner wollte auch nen Schwenker für den Grill und kam meine beiden Mädels und mich abholen (ja, abHOLEN!!!). Weil es regnete. War ja klar. Grillen bei Regen? Pizza für 4 Leute machen mit einem Backblech? Gleichzeitig essen und nass? Nacheinander essen und trocken? Immer diese schwerwiegenden Entscheiungen...
Wir haben Pizza gemacht. Und danach Wein getrunken. Und Prosecco. Und Martini. Und heute konnte ich erst abends zu Uni, weil mein Bett mich nicht hergegeben hat.
Ich liebe die Spontanität, die der Alltag im Studium mit sich bringt. Und ich liebe das Improvisationstalent, dass man sich dadurch mit der Zeit aneignet. Und da soll mal noch einer behaupten, Studenten würden nur Zeit totschlagen. Ha! Wie sonst könnte man seine Tage sinnvoller gestalten?!
Also los zu meiner Freundin und dort erst mal in Quatschgespräche versunken, drei Busse verpasst, den vierten grade so erwischt. Aber äh... Der fährt ja gar nicht am Berg hoch, sondern vorbei?! Herr Busfahrer, fahren Sie etwa nicht zum Schwimmbad? Augenklimper?! Aber im Internet stand ja gar nichts von zwei verschiedenen Buslinien, die (fast *räusper*) gleich heißen!
Nun denn. In einem völlig fremden Stadtteil ausgestiegen, Ureinwohner nach dem Weg gefragt. Die Antwort haben wir nicht so ganz verstanden, die klang ungefähr so.
Weil aber sonst kein verlässlicherer Wegbeschreiber in der Nähe war (die waren wahrscheinlich alle im Schwimmbad), sind wir trotzdem losgelaufen. Eine volle Stunde auf den Bus zurück zur Innenstadt zu warten, wäre ja auch sinnlos gewesen.
Wir sind nie im Schwimmbad angekommen.
Zum Trost wollten wir in der Stadt ein Eis essen. Kurz vorm Ziel klingelte mein Handy. Ein Freundin und Kommilitonin fragte nach unserem Referatsgruppen-Treffen und ob wir das nicht lieber bei ihr machen könnten.
Referatsgruppen-Treffen? Äh... ja... natürlich. Mist. Total vergessen. Umgedreht und wieder einen halben Kilometer zurückgelaufen. Ob das jetzt noch mit dem geplanten Grillen auf meiner Terasse hinhaut? Und oh oh... ich hab ja gar keine Unterlagen dabei. Die liegen zuhause, obwohl ich sie jetzt doch dringend brauche. Und meine Schwimmsachen hängen schwer an meinem Rücken, obwohl ich sie gar nicht benutzen konnte. Na super.
Die Referatsgruppe hat mir meine Verpeilung verziehen, mein Mitbewohner wollte auch nen Schwenker für den Grill und kam meine beiden Mädels und mich abholen (ja, abHOLEN!!!). Weil es regnete. War ja klar. Grillen bei Regen? Pizza für 4 Leute machen mit einem Backblech? Gleichzeitig essen und nass? Nacheinander essen und trocken? Immer diese schwerwiegenden Entscheiungen...
Wir haben Pizza gemacht. Und danach Wein getrunken. Und Prosecco. Und Martini. Und heute konnte ich erst abends zu Uni, weil mein Bett mich nicht hergegeben hat.
Ich liebe die Spontanität, die der Alltag im Studium mit sich bringt. Und ich liebe das Improvisationstalent, dass man sich dadurch mit der Zeit aneignet. Und da soll mal noch einer behaupten, Studenten würden nur Zeit totschlagen. Ha! Wie sonst könnte man seine Tage sinnvoller gestalten?!
Miss Whatever - 20. Jun, 01:24
4 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks
Chia (Gast) - 21. Jun, 18:39
...klingt nicht nach einem guten tag... doch ich meine mich an ziemlich viel gelächter zu erinnern...
Miss Whatever (Gast) - 21. Jun, 21:59
Ups, da kam offensichtlich das ironische Augenzwinkern nicht rüber ;). Und wie wir gelacht haben! Geiler Tag =)!
Trackback URL:
https://misswhatever.twoday.net/stories/2202499/modTrackback